Unter dem Pflaster liegt der Strand….

Hanfflyer

Unter dem Pflaster liegt der Strand! Erich Conradi, NZN-Nutriologisches Zentrum Nord

Hanf ist anders. Die Pflanze heißt cannabis sativa und wird seit 10 000 Jahren für verschiedene Zwecke gezüchtet. Sie produziert auf den Blütenblättern ein cannabinoidhaltiges Öl. Das bekannteste und gefährlichste Cannabinoid ist THC. Es kann rauschartige Zustände hervorrufen, Schmerzen verringern, Anfälle vermeiden, Entzündungen hemmen, Appetitstörungen beheben und Krebsbehandlungen unterstützen. 66 Cannabidiole sind bekannt, viele in ihrer Wirkung noch unerforscht. Einige beeinflussen das Bewußtsein. Die Pflanze hat heilkräftige Wirkung.

Nebenwirkungen können Mundtrockenheit, Appetitsteigerungen mit Süßverlangen, Rededrang sein.

Dosisabhängig können Visusstörungen, Haluzinationen, Stimmungsaufhellung bis Kontrollverlust auftreten. Es sind in vielfältigem Einsatz bisher keine Leberstörungen, Nierenschädigungen, Blutzersetzung oder neurologische Läsionen dokumentiert; Todesfälle wie unter Kokain oder Alkohol sind völlig unbekannt. Als Einsteigerdroge gilt es nicht. Suchtmedizinische Untersuchungen finden regelmäßig die Abhängigkeit von Zucker als Auslöser einer Heroinsucht.

Allerdings kann festgestellt werden, daß Marihuananutzer weniger zur Verwertung im herrschenden globalisierten Raubtierkapitalismus taugen und eher Beschäftigung auf alternativen Feldern suchen.

Die Verachtung dieser Medizindroge kann aus therapeutischer Sicht nicht verstanden werden.

Hanf ist Kultur. Aus den Fasern werden die reißfestesten Pflanzenseile der Welt gemacht, haltbarer als Plastik. Die Autoindustrie nutzt Hanffasergebinde zur Dämmung und Isolierung.

Gehäckselte Stengel ergeben mit Kalk und Wasser gemischt einen überaus haltbaren und leicht zu bearbeitenden Stein für den Hausbau mit überragenden Dämmeigenschaften.

Hanftextilien werden hauptsächlich in China hergestellt, wo die Ernte weitgehend von Hand eingebracht wird und altes Knowhow für die Fertigung technologisch umgesetzt wird.

Hanf war bis 1945 weltweit etabliert. An vielen Feldern ließ man die einjährige, schnell wachsende Pflanze als Windschutz und gegen den Wildverbiß wachsen.

Hanf braucht keinerlei Pestizide und keinen Dünger. Es wertet den Boden auf und lockert auch tief verfestigten Boden. Es lohnt sich als Zwischenfrucht auf allen kommunalen und landwirtschaftlich genutzten Böden. Die wachsende Pflanze reinigt ölverpestete Flächen.

Nutzhanf darf in Deutschland seit 1996 wieder legal angebaut werden, vorrausgesetzt man ist Landwirt und kann dem Landwirtschaftsamt in Berlin die Anbaufläche und die Sorte melden.

Jedem anderen kann aus dem Aufziehen einer Cannabispflanze ein Strick gedreht werden.

Aus den Samen wird ein sehr wertvolles Öl gewonnen, geröstet schmecken die Nüßchen köstlich. Gekeimte Samen sind der Rohstoff für eine gesundheitsfördernde Pflanzenmilch, die Cholesterin im Blut senkt und damit das Arterioskleroserisiko verringert.

Das Mehl eignet sich zum Brotbacken und Herstellen glutenfreien Gebäcks.

Aus den Blättern wird ein milder Magen- und Darmtee zubereitet. 

12/2017 wird fortgesetzt

 

Der mündige Patient: Selbstvertrauen und Abwehrkraft

Presse der mündige Patient

Vortrag am Donnerstag, 18. Januar 2018 um 18.30 Uhr
im Bürgerhaus Kronshagen, (Klöndeel), Kopperpahler Allee 69, 24119 Kiel

Der mündige Patient

Kneipp und Prießnitz, Hufeland und Hahnemann, Paracelsus und Hildegard von Bingen stehen für Naturmedizin – für Selbstbestimmung und Abwehrkraft.

Sie standen immer in Konflikt mit der anerkannten Schulmedizin ihrer Zeit. Sie waren Naturapostel, pochten auf Erfahrung, auf Eingebung und unwissenschaftliche Erkenntnis.

Heute entwickeln wir uns zu mündigen Patienten. Wir wissen immer besser Bescheid und verlangen eigene Entscheidungen. Gerade wenn es um unsere Gesundheit geht, wollen wir selbst entscheiden, was wir für unsere Gesundheit tun oder nicht tun.

Jede Apothekerzeitung ist voll der guten Ratschläge, das Internet liefert eine überbordende Fülle an vielfältigsten Informationen. Der Buchmarkt hält unüberschaubare Literatur für jedes Niveau bereit.

Der mündige Patient hat ein Dilemma. Er ist nicht medizinisch ausgebildet und soll Entscheidung zu seiner Gesundheit treffen. Ein ärztlicher Rat verlangt eine Zweitmeinung.

Jeder Mann, jede Frau hat weniger oder mehr eigene Erfahrung, ein bißchen oder auch viel Wissen und folgt bestimmten Überzeugungen und Konventionen. Keiner ist aber ein Prophet und kann Krankheitsverläufe voraussagen.

Wenn es um Gelenkoperationen, Krebsbehandlung, Herzschrittmacher, Nierentransplantation, Colitis geht, brauchen wir den Expertenrat und die Zweitmeinung. Überhaupt, wenn es um chronische Krankheiten geht, ist guter Rat teuer. Der mündige Patient ist überfordert.

Den Fachleuten ist nicht zu trauen, zu sehr unterstellen wir ihnen ökonomische Interessen. Wir sind mißtrauisch gegenüber dem Wissenschaftsbetrieb an Universitäten, hinter den Studien vermuten wir die Verschwörung der Pharmaindustrie.

Wie soll der Patient entscheiden ohne Überblick, tiefere Kenntnis, ohne Richtschnur und Orientierung? Wie soll er sein Ziel, die Gesundheit wiederfinden, ohne Verwürfe zu riskieren.

Wo sollen wir sparen, wo sollen wir fordern? Reichen die Leitlinien der Kassenmedizin aus? Welchen Leuten glaube ich? Mit welchen Lösungen kann ich einverstanden sein?

Wenn ich genug Meinungen gehört, gelesen, verarbeitet und geprüft habe, muß ich dann doch alleine für mich eine Entscheidung treffen.

  • Zur Orientierung reicht die eigene Intuition, das Bauchgefühl, das mir hilft, die getroffene Entscheidung durchzuhalten.
  • Zur Orientierung helfen die fünf Säulen der Gesundheit nach Sebastian Kneipp.
  • Zur Orientierung helfen die Gesetze des Kosmos.

Die Kneipp-Kur und die Mayr-Kur

Quelle: http://www.mayr-kuren.de/kneipp-kur-mayr-kur.html

Was haben Pfarrer Kneipp und F. X. Mayr gemeinsam? Beide waren fortschrittliche Denker, engagierte Vorreiter und erfolgreiche Praktiker in Sachen Gesundheit. Die bekannte Kneipp-Kur mit der Mayr-Kur zu vergleichen bzw. Gemeinsamkeiten sowie Ergänzungsmöglichkeiten zu finden – diesen Versuch starten wir zusammen mit Erich Conradi.

Mayr-Kur.de: Herr Conradi, bevor wir ins Thema einsteigen, könnten Sie uns vielleicht kurz Ihren beruflichen Werdegang vorstellen.

Erich Conradi: Gerne. Ich habe in München Medizin studiert und habe lange Jahre am Tegernsee eine Praxis geführt. 1998 bin ich dann nach Kiel gezogen, wo ich im Jahr 2000 das Nutriologische Gesundheitszentrum gegründet habe. Wir verstehen uns als Informations- und Ausbildungszentrum in Ernährungs- und Umweltfragen, bieten hier Ernährungs- und Lebensberatung an und arbeiten mit den verschiedensten Methoden, zu denen neben Kneipp-Therapie und Mayr-Kur auch zahlreiche weitere – wie es so schön heißt – „alternative“ Maßnahmen gehören.

MK: Bevor wir weitermachen die kurze Frage – was bedeutet nutriologisch?

EC: Nutriologie ist lateinisch die Lehre vom Essen und befasst sich mit den guten und den schlechten Dingen, die wir Menschen mit der Nahrung zu uns nehmen.

MK: Offensichtlich haben Sie sich von der Schulmedizin weg- oder vielleicht besser weiterentwickelt. Wie kam es dazu?

EC: Ich habe bemerkt, dass ich mit vielen Therapien, die ich im Studium kennengelernt habe, nicht weiterkomme. Vor allem aber hat mich gestört, dass die Schulmedizin leider häufig am Symptom herum doktert, statt die Ursachen zu bekämpfen. So habe ich begonnen, mich mit zahlreichen alternativen Behandlungsmöglichkeiten zu beschäftigen. U.a. habe ich eine Ausbildung zum Kneipp-Therapeuten und Mayr-Arzt absolviert.

MK: Womit wir auch schon beim Thema wären. Beginnen wir vielleicht mal mit den Unterschieden. Worin unterscheiden sich die beiden Behandlungsmethoden?

EC: Es gibt teilweise verschiedene Anwendungen. Beim Mayern sind es beispielsweise die speziellen Bauchbehandlungen, die Darmreinigung mit der Gabe von Bittersalz und die Substitution mit dem Basenpulver. Auch die Mayrsche Esskultur stellt eine Besonderheit dar. Beim Kneippen sind die Wasseranwendungen mit Wassertreten, Güssen, Bädern und Wickeln besondere Maßnahmen. Außerdem liegt ein Schwerpunkt auf den Einsatz von Heilpflanzen zur Vorbeugung von Krankheiten.

MK: Kommen wir nun dazu, welche Gemeinsamkeiten das „Kneippen“ und die Mayr-Kur haben.

EC: Bei beiden Kuren geht es im Endeffekt um die Gesamtheilung von Körper, Geist und Seele. Dabei wird bei den Ursachen angefangen und zudem wenig bis gar nicht auf chemische Arzneimittel zurückgegriffen, sondern auf natürliche Weise mit den Patienten gearbeitet. Hinzu kommt, dass die Menschen sich selbst mit einbringen müssen und ihre Gesundheit auch eigenverantwortlich in die Hand nehmen sollen – oder besser DÜRFEN. Außerdem wird darauf geachtet, dass die Maßnahmen ganzheitlich wirken – also nicht nur auf ein Körperorgan, auch wenn beim Mayern beispielsweise der Darm im Vordergrund steht – sondern auf einen gesunden Gesamtorganismus. Neben den o.g. speziellen Anwendungen wird bei beiden Methoden Wert auf eine gesunde Ernährung sowie auf regelmäßige körperliche Bewegung gelegt. Ein weiterer Schwerpunkt ist jeweils die innere Ausgeglichenheit und eine gesunde Psyche.

MK: Inwieweit können sich nun Kneipp- und Mayr-Kur ergänzen?

EC: Mit der Mayr-Kur wird ein wichtiges Körperorgan – nämlich der Darm – optimal gereinigt und wieder zu seiner vollen Funktionsfähigkeit gebracht. Das wirkt sich auf viele Körperfunktionen und natürlich auch auf das allgemeine Wohlgefühl aus. Von vielen Mayr-Häusern werden heute auch Kneipp-Anwendungen mit angeboten. Denn diese wirken – je nach Anwendung – belebend, bringen den Kreislauf in Schwung, lassen bei Gesichtsgüssen die Haut frischer aussehen, stärken die Immunabwehr, fördern die Venengesundheit und stabilisieren das vegetative Nervensystem sowie das Hormonsystem. Damit ist das Kneippen eine hervorragende Unterstützung für den Erfolg einer Mayr-Kur.

MK: Könnten Sie uns ein praktisches Beispiel für einen Wasserguss geben, den unsere Leser ganz einfach selbst zuhause durchführen können – beispielsweise den Gesichtsguss für frischeres Aussehen?

EC: Diese Variante wird von Kneipp-Anhängern übrigens zu Recht häufig auch als Schönheits-Guss bezeichnet. Dafür verwenden Sie kühles bis kaltes Wasser. Schrauben Sie den Duschkopf ab und beugen Sie sich über die Badewanne. Wählen Sie eine relativ leichte Druckstärke des Wassers. Nun beginnen Sie den Guss an der rechten Schläfe und führen den Wasserstrahl langsam über die Stirn nach links und wieder zurück, dann drei Mal kreisförmig um das Gesicht herum. Zum Abschluss wird der Wasserstrahl einmal längs von oben nach unten über den Nasenrücken geführt. Vergessen Sie nicht, während des Gesichtsgusses gleichmäßig ein- und auszuatmen. Achten Sie darauf, dass Sie nicht auskühlen! Das Wasser wird abgestreift, aber nicht abgetrocknet. Ein kalter Guss soll nur auf einen warmen Körper angewendet werden, deshalb am besten das Gesicht vorher warmreiben oder einen Wechselguss vorschalten.

MK: Sie sind ja auch Mayr-Arzt und natürlich möchten wir die Chance nutzen, Sie noch ausführlicher zu unserem Lieblingsthema zu befragen. Warum ist Ihrer Meinung nach ein gesunder Darm so wichtig?

EC: Ein gut arbeitender Darm erhält die Gesundheit. Wer den Darm nicht beachtet, stochert immer im Trüben und hofft auf Zufälle. Fasten, auch abgestuftes, dosiertes Fasten ist die beste Medizin und Grundlage aller Heilung. So darf man zum Beispiel zur Vorbereitung einer Blinddarmoperation einen Tag nichts essen und schon geht es einem besser, und danach darf erst nach Einsetzen der Darmgeräusche feste Nahrung verzehrt werden. Das hat einen guten Grund: Wenn nämlich der Körper weniger für die Verdauung „arbeiten“ muss, steht mehr Energie für die Wundheilung bereit. Das gilt natürlich auch für viele andere wichtige Körperfunktionen. Man denke nur daran, wie wichtig ein gesunder Darm für eine starke Immunabwehr ist.

MK: Welche Maßnahmen der ursprünglichen Mayr-Medizin haben heute noch Sinn und welche neuen Aspekte gehören Ihrer Auffassung nach unbedingt zu einer neuen Mayr-Kur dazu?

EC: Wesentlich sind nach wie vor die Prinzipien der Schonung, Säuberung und Schulung. Die Substitution ist ja schon seit längerem Bestandteil der neuen Mayr-Medizin und ich finde die zusätzliche Einnahme von Basenpulvern auch enorm wichtig. Denn aufgrund der Fehlernährung, von Stress, Medikamenteneinnahme und vieler weiterer Einflüsse sind die Menschen heute fast alle übersäuert, was gleichzeitig bedeutet, dass sie unter Mineralstoffmangel leiden. Ansonsten halte ich die Mikrobiomforschung für einen wichtigen Aspekt, wenn es um die Darmgesundheit geht. Mikrobiomforscher befassen sich mit den Darmmikroben, welchen Einfluss diese auf zahlreiche Körperfunktionen nehmen und welche biologischen Zusammenhänge es dabei gibt. Nicht zuletzt halte ich Lebensmittel aus Bio-Anbau für überaus wichtig – vor allem aufgrund der enthaltenen Pestizide und anderer Gifte in konventionellen Produkten.

MK: Welche Diätform während der Mayr-Kur ist für Sie am sinnvollsten?

EC: Für mich ist die milde Ableitungsdiät auf jeden Fall wesentlich sinnvoller als die Milch-Semmel-Diät. Letztere hat in meinen Augen ausgedient – denn viele Menschen entwickeln Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Das schadet dem Darm und deshalb sollten weder Milchprodukte noch glutenhaltige Nahrungsmittel in einer Gesundheitskur verzehrt werden. Ich vertrete die Ansicht, dass alles Gemüse, was in die Erde hinein bzw. auf dem Erdboden wächst, sehr gut verträglich ist und deshalb in eine Mayr-Kur passt. Also z.B. Fenchel, Zucchini, Rüben, alles Wurzelgemüse, oder auch Nüsse und Samen als wertvolle pflanzliche Eiweißlieferanten. Kartoffel, Topinamburknollen, Reis, Hirse, Amaranth, Haferflocken, Mais und Quinoa gelten als günstige Kohlehydratquellen, weil sie glutenfrei sind. Dagegen sind in meinen Augen alle Arten von Kohl und Lauch, ebenso Getreide und alles, was in den Himmel wächst, kontraproduktiv. Diese Lebensmittel sollten in der befristeten Zeit während einer Mayr-Kur weggelassen werden. Das gilt auch für Hülsenfrüchte und Nachtschattengewächse wie Tomaten, Auberginen sowie für Gemüse mit harter Schale wie Gurken und Paprika.

MK: Und im „normalen“ Leben: Halten Sie da eine basenreiche Kost für wichtig?

EC: Unbedingt – und zwar dauerhaft, nicht nur während der Mayr-Kur. Für mich gehören vor allem gesundes Wasser, Kräuter, Wurzeln, Knollen, Samen, Nüsse, Öle und Salze dazu.

MK: Was ist mit Früchten, grünen Blättern wie Kohl und Salate oder auch mit Wildkräutern? Beispielsweise werden Heidelbeeren oder Grünkohl gerne als Superfood bezeichnet und heimische Wildpflanzen sind aufgrund ihrer Ursprünglichkeit voller wertvoller Nährstoffe.

EC: Beeren, besonders dunkle Beeren sind Lichtnahrung. Satte Farbe bedeutet, die Nahrung hat von Natur aus viele Polyphenole, die besonders hohe Lichtenergie in den Körper bringen. Seit Professor Popp wissen wir, Zellen kommunizieren mit Licht.
Salvestrole und in Weinreben besonders reichlich vorhandene Resveratrole sind immun- stärkend und gefäßschützend. Obst soll grundsätzlich wegen des hohen Fruktosegehaltes sparsam verwendet werden. Unsere Fruktoseverwertung ist biologisch begrenzt und individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt. Zuviel erzeugt Gärung und verursacht Blähungen.

MK: Um noch einmal auf die Kneipp-Therapie zurückzukommen. Sie sind ja auch im Kneipp-Verein sehr aktiv. Da steht bald ein größeres Ereignis an – was wird denn dort geboten?

EC: Ja – das ist richtig. Ich bin Mitorganisator des 16. KneippFestivals Schleswig-Holstein, das am 10. und 11. Juni 2017 in Bad Malente-Gremsmühlen stattfindet. Das Ganze startet am Vorabend mit dem berührenden Film „PatchAdams“, bei dem Robin Williams die Hauptrolle spielt. Der Film bietet einerseits Spaß, aber auch Momente der Trauer und der Betroffenheit. Offizieller Auftakt ist am Samstag um 16.00 Uhr mit einer Vernissage zur Kunstausstellung „Wasser“ mit Werken von zwei Künstlerinnen. Am Sonntag wird das Festival von der Bürgermeisterin eröffnet, danach folgt ein Rundgang mit Wassertreten oder Armbad im Kneippbecken. Ab 12.00 Uhr starten die vielfältigen Vorträge im Kurhaus mit stündlich wechselnden Themen, die von versierten Fachleuten vorgetragen werden. Natürlich wird auch fürs leibliche Wohl sowie für musikalische Unterhaltung gesorgt. Das Ganze wird mit verschiedenen Verkaufsständen sowie gesundheitlichen Vorführungen – häufig auch zum Mitmachen – abgerundet.

MK: Lieber Herr Conradi – wir bedanken uns ganz herzlich für das Gespräch. Wer sich für Ihre Arbeit interessiert, kann sich auf Ihrer Website http://www.conradi-nzn.de informieren, hier finden sich auch Ihre Kontaktdaten.

EC: Ich bedanke mich auch und hoffe, dass ich hilfreiche Informationen für Ihre Leser liefern konnte. Und vielleicht lerne ich ja den einen oder anderen auch persönlich kennen, beispielsweise beim erwähnten KneippFestival – ich freue mich darauf.